quieeeeeeeetsch

If listening is to deepen one’s experience of the world, then noise provides a dynamic instantiation of such depth, an active education of sound’s particular knowledge structure. A chance of knowing, and of being known; not as composition, but as association.

LaBelle Brandon, On the overheard in: Mieszkowski, Sylvia, Sigrid Nieberle, und Innokentij Kreknin. Unlaute: Noise/Geräusch in Kultur, Medien und Wissenschaften seit 1900. Bielefeld: transcript, 2017. Print.

Pop up
Wenn das ‘sich Verlandschaften’ als ein Prozess und der Mensch darin als ‘Teil-in-Relation’ verstanden wird, bekommen Sinneswahrnehmungen eine andere Bedeutung. Das vertiefte Hinhören, das Lauschen kann zu einem neuen Erlebnis, einer neuen Verbindung in und mit der Welt werden. Sinneswahrnehmungen werden zu relationalen Fäden. Geräusche lösen sich vielleicht aus einer vorschnellen Wertung zwischen Lärm (noise) und Klang (sound) und werden vorerst zu unbefangenen Indikatoren für weitere Präsenzen. Zu Spuren. Zu ‘Gespürtem’. Und die Qualitäten der Geräusche können entlang ihrer Relation zu Wissensformen wachsen. Nicht das ‘Störende’ eines unangenehm empfundenen Geräuschs wird aufgespürt und aussondiert. Sondern Geräusche werden zu Möglichkeiten, Aufmerksamkeiten zu verschieben und neue Verbindungen und Präsenzen in einem relationalen Gefüge zu entdecken.