Diese Frage steht am Anfang jedes Landscape Dialogue. Judith Weidmann und Frédéric Bron gehen ihr seit 2022 nach – im Gespräch, mit Menschen unterschiedlichster Disziplinen. Ihre gemeinsamen Spaziergänge, Wanderungen und driftenden Aufenthalte führen durch Peripherien und touristisch geprägte Destinationen, über Friedhöfe und durch Naturschutzzonen, entlang von Arbeitswegen und Wanderpfaden, hin zu Ufern, Bäumen, Strassenlampen, Kuppen, Bergkämmen, Lichtungen, Wäldern, Gärten, Felsen und verschwundenen Quartieren.
Was dabei entsteht, sind keine fertigen Antworten, sondern Sedimente* und Konklusionli* in der Auseinandersetzung mit Landschaften und eine Sammlung impliziter, sinnlich-ästhetischer Erfahrungen von Landschaften, die sich kaum in wissenschaftliche oder ökonomische Kategorien fassen lassen. Die Landscape Dialogues bündeln diese Spuren in thematischen Feldern #, in Fragmenten, Reflektionen sowie weiterführender Fragen – und laden dazu ein, ihnen wandernd nachzuspüren.
In den Rubriken Glossar*, Über das Projekt, >Exkurs(ion)e(en) finden sich Leitideen, theoretische Häppchen, Referenzen und Erkenntnisse aus der Praxis.
Durch die einzelnen thematischen Felder # – Bündelungen aus bisherigen Landscape Dialoges – kann lesend spaziert werden.
Bezeichnete Wege wie Abzweiger, Schlaufe, Ab in... Tour zu... oder Zum/Zu..., führen immer irgendwo hin. Meist auch zurück.
Lust, Landschaftsrelationen zu aktivieren und zu pflegen? Play the score!
Im Archiv sind alle bisherigen Landscape Dialogues chronologisch aufgeführt.
Quellen: Falls nicht speziell erwähnt sind Bilder und Grafiken aus den persönlichen Archiven.

