usplampe


[überlegt lange] Oft komme ich gegen Abend hierher. Manchmal gehe ich hoch bis in den Wald [überlegt nochmals], und dann bleibe ich eine Weile da, lasse den Tag ausklingen

(usplampe sagt er im O-Ton).

Ich schaue hier nie auf die Uhr. Es ist, wie wenn ich unten im anderen Hof bei den Kühen sitze. Wenn alles erledigt und für sie frisches Stroh angerichtet ist, dann schaue ich ihnen zu. Ich denke dabei nicht an die Arbeit, ich beobachte sie, bin mit ihnen. So ähnlich ist das hier.

Wiese hinter Biohof im Entlebuch mit Markus

usplampe, ausschwingen (Glocke). bildl., ohne Schwung zu Ende gehen.
lampe (glampet), Dim. lampele, lämpele, schlaff herabhangen.
Plamp m. (selten n.), Schwanken, Pendeln.
plampe (-et), schwanken, baumeln, pendeln. Syn. lampe.
Plämpel m. (-ple), Dim. Plämpeli n., hängender od. pendelnder Gegenstand; Pendel; Schwengel; Berlocke; Auswuchs am Hals der Ziege.
plämpe(r)le-re vgl. ver-,
verplampe, ausschwingen (Glocke)
verplämperle, verplämpere, vergeuden, vertrödeln.

Greyerz, Otto von, und Ruth Bietenhard. Berndeutsches Wörterbuch. Bern: Francke Verl., 1976. Print.

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