spekulieren imaginieren


Es kommt sehr viel herein. Tagsüber. An Eindrücken. Es ist wahnsinnig viel, das gleichzeitig passiert. Um mich herum. Und das ist jeweils auch überfordernd.

Und in der Nacht wird es irgendwie wie ein bisschen ruhiger. Weil es ein bisschen weniger Informationen – visuelle –gibt.

Und es ist phantasieanregend, die Nacht. Weil du die Dinge nicht siehst, aber Dinge hörst und du interpretierst irgend etwas.

Es ist auch ein bisschen Kino.

Limmat am Stadtrand mit Nora Longatti

Jede Lebensgeschichte verdient es, dass es schmerzt und weh tut.

Es passiert immer wieder, dass ich eine Geschichte zu einer Person erdenke. Nicht ihre Geschichte. Aber irgendwie schon auch.

Vielleicht ist das auch eine Form, um einer Person zu gedenken.

Friedhof Sihlfeld mit Stephanie

Begib dich in Situationen, in denen sich Wahrnehmungen verändern und Lücken entstehen.
…Die Nacht, der Nebel, tauche im Wasser ab.
…Oder schliesse Ohren, Augen oder Nase für eine Weile.  
…Oder befasse dich mit einem Wesen, einem Gegenüber, einer Landschaft, über die/der/das du wenig weisst oder weisst, dass dein Wissen immer Bruchstückhaft ist.
 

Imaginiere mit der Dürftigkeit, dem Wenigen und den Löchern.

Setze in Beziehung.

Spekuliere was sein könnte.