palpieren


[Deuten auf die aufsteigende Horizontlinie des Berges gegenüber. Sie zeigt Hebungen und Senkungen. Zacken. Zickzack.]

Dort kraxle ich jeweils den Berg hinauf.

Es hat dort keinen Weg. Das Gelände ist uneben, teils steil. So bewege ich mich oft auch auf allen Vieren. Hier auf diesem flachen Stück Wiese gegenüber der Horizontlinie des Berges lege ich mich öfters hin und ruhe und sinniere. Ich bin auch schon eingeschlafen.

Voralpines Hochmoor mit Richard

Eine Beobachtung: Bei Markus scheint jede Bewegung gleichmässig ausgeführt, rhythmisiert und im Einklang mit den Begebenheiten der Umgebung. Seine Hände sind imposant, von unzähligen Handgriffen kraftvoll ausgeformt, und bewegen sich ruhig, sicher und bedachtsam.

Immer wieder schert eine seiner Hände aus dem Gehrhythmus aus, schwebt liebevoll und sorgsam über das hohe Gras und berührt die Spitzen der höchsten Halme mit der Handinnenfläche, wie zur beiläufigen Begrüssung.

Wiese hinter Biohof im Entlebuch mit Markus

Wähle eine Linie aus der Ferne mit einer Steigung, Neigung oder geradem Verlauf.

Gehe hin und kraxle oder bewege dich ihr nach.
 

Suche nach einer Textur und Struktur in deiner Umgebung die Neugier auslöst.

Fühle Festigkeit, Konsistenz und Nachgiebigkeit ohne zu verletzen.