Facts & Figures
In der schweizerischen Vereinslandschaft steht der Verein für Bankkultur ganz im Interesse der Bänkli. Er versteht sich als ihr Anwalt und Sprachrohr. «Bänkli sind grosszügig: ein gestalteter Raum, der kostenlos zur Verfügung gestellt wird, eine stille Einladung, inne zu halten und etwas zu teilen: die Aussicht, die Umgebung, oder einfach nur die Bank selbst.» Dieses potentielle Teilen des Raumes sei der Konstruktion inhärent.
https://bankkultur.ch/fr/de/verein/ (15.02.2026)

Facts & figures
«I miss your kiss.» So ein Filzstiftgekritzel das auf einen schwarzen Schriftzug mit dem Inhalt «Wie geht’s dir?» folgt. ‘Frage und Antwort’ stehen beide auf einer gelben Bank auf einem geteerten unanschaulichen Platz bei einer grossen Kreuzung mitten im urbanen Raum. Die leuchtenden Sitzgelegenheiten der Kampagne der «Wie geht’s dir?»-Bänkli sind fokussiert, die psychische Gesundheit zu verbessern, indem sie, so die Initiative: «eine unkomplizierte Möglichkeit, mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen, sich zuzuhören und über das eigene Wohlbefinden zu reden, bieten». Getragen und unterstützt wird die Aktion von Kantonen und Gemeinden sowie der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz. Oft werden dabei bestehende Bänke mit den «Wie geht’s dir?»-Bänkli ausgetauscht. Manchmal zeugen im Verlauf entstehende individuelle Einschreibungen, wie oben beschrieben, von einer erweiterten Raumaneignung. Das potentielle Teilen des Raumes ist der Konstruktion einer Bank wohl wirklich inhärent.
https://www.wie-gehts-dir.ch/baenkli (30.03.2026)