Gehen bringt den Körper an seine ursprünglichen Grenzen zurück, macht ihn wieder zu etwas Geschmeidigem, Sinnlichem und Verletzlichem. Doch das Gehen selbst erstreckt sich in die Welt hinein, so wie es jene Werkzeuge tun, die den Körper erweitern. Gehen teilt mit dem Herstellen und dem Arbeiten dieses entscheidende Element des Eingreifens des Körpers und des Geistes in die Welt, des Erkennens der Welt durch den Körper und des Körpers durch die Welt.

Solnit, Rebecca, und Daniel Fastner. Wanderlust : eine Geschichte des Gehens. Erste Auflage. Berlin: Matthes & Seitz, 2019. Print.

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